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Mein Name ist Sonja Bantli, selbstständige
Antikmöbelrestauratorin und Holzbildhauerin. Doch wie kam es dazu?
Als jüngstes von drei Kindern wurde ich in Maienfeld GR geboren. Wir wohnten in einem alten Bauernhaus und so musste
im Sommer immer für die warme Stube im Winter geholzt werden.
Da ich leider nicht von der Mitarbeit verschont wurde vermute ich nun, dass diese unliebsame Arbeit doch der Grundstein für meine
spätere Berufswahl war...
Denn nach einem Haushaltslehrjahr begann ich die Lehre
als Möbelschreinerin. Glücklicherweise wurden im Lehrbetrieb sehr selten
Spanplatten verwendet, sondern schönes Massivholz zu Möbelprototypen
verarbeitet. Ausserdem stand mein Lehrmeister vor der Pensionierung und ich
konnte von ihm noch viele alte Techniken des traditionellen Möbelbaus
erlernen. Nach Abschluss der Lehrzeit arbeitete ich über acht Jahre während
der Wintermonate bei einem Drechsler und Möbelrestaurator und im Sommer im
Rebberg um herauszufinden wie der bekannte Maienfelder eigentlich entsteht.
Bei beiden Arbeiten wurde der ohnehin vorhandene Respekt vor altem Handwerk,
Natur und Kultur gestärkt. Dazwischen unternahm ich immer wieder Reisen ins nahe und
weitere Ausland um meinen Horizont zu erweitern und andere Lebensarten
kennen zu lernen.
2003 wurden dann gleich zwei grosse Träume wahr: Das
Bereisen des Nordens bis zum Nordcap mit dem Motorrad und die bestandene
Aufnahmeprüfung der Schule für Holzbildhauerei in Brienz.
So drückte ich von August 2003 bis Juli 2006 nochmals die
Schulbank und liess mich zur Holzbildhauerin ausbilden. Dort lernte ich
meinen geliebten Werkstoff Holz nochmals von einer neuen Seite kennen.
Zudem wurde meine Kreativität noch mehr gefördert. Nach Erfolgreichem Abschluss in Brienz zog ich zu meinem
Lebenspartner in den Aargau. Meine Firma wurde gegründet und ich konnte
meine Werkstatt in einer alten Schreinerei in Merenschwand (nähe Muri,
Wohlen) einrichten.
Hier restauriere ich in aufwändiger Handarbeit alte
Möbel, welche für mich ein Stück Kultur darstellen, liebenswerte Zeitzeugen
sind, die ihre Geschichte auch nach einer sanften Renovation noch erzählen
können und auch dürfen. Mit viel Ideenreichtum suche ich gerne nach neuen
Möglichkeiten und entwerfe und schnitze auf den Kunden persönlich
zugeschnittene Produkte. Es ist mir jedoch immer ein grosses Anliegen, mit
dem Holz zusammenzuarbeiten und seine natürliche Schönheit bewusst
hervorzuheben.
Um mein Können zu erweitern und damit mein Wissen und
meine Fähigkeiten als Restauratorin offiziell anerkannt werden, besuchte ich
berufsbegleitend den Lehrgang zur Möbelrestauratorin / Konservatorin der
Luzerner Schreiner, welchen ich im Mai 2009 erfolgreich abgeschlossen habe.
Seit 2010 bin ich in demselben Lehrgang sporadisch als
Fachreferentin tätig.
Montag bis Donnerstag bin ich immer in meiner Werkstatt an
der Bremgartenstrasse 22 in Merenschwand anzutreffen. Über einen Besuch
würde ich mich freuen und berate Sie auch gerne bei Ihren Wünschen.
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